Natürlicher Klimaschutz in Kommunen
Ziel des Projekts ist die Umstellung auf ein naturnahes und klimaresilientes Grünflächenmanagement in Städten und Gemeinden. Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband werden Konzepte und konkrete Pflegepläne entwickelt, um öffentliche Grünflächen ökologisch aufzuwerten und langfristig an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der naturnahen Pflege städtischer Grünflächen sowie der nachhaltigen Verwertung von Grün- und Gehölzschnitt im Sinne einer kommunalen Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus werden Mitarbeitende der Kommunen gezielt im Bereich ökologischer Grünflächenpflege und standortgerechter Pflanzenverwendung geschult.
Geplant ist außerdem die Entwicklung sogenannter „Naturoasen“ (Pikoparks) – kleiner, biodiversitätsfördernder Grünanlagen mit lokalklimatischer Wirkung. Sie tragen zur Verbesserung des Stadtklimas, zur Förderung der Artenvielfalt und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bei.
Ergänzend umfasst das Projekt Maßnahmen zur Umweltbildung und Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, das Bewusstsein für natürlichen Klimaschutz zu stärken und Bürgerinnen und Bürger aktiv in nachhaltige Entwicklungen vor Ort einzubinden.
Grundlage des Vorhabens ist das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) der Bundesregierung. Gefördert wird das Projekt durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für das Projekt sind Iris Sparwasser (Maintal), Ralf Geyer (Bad Soden-Salmünster) und Jutta Sons (Nidderau). Kontakt





