WibiNA - Wildbienen-Netzwerk-Agrarlandschaft

 

Das Projekt

Weltweit ist die Mehrzahl der Pflanzen auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. Die Wildbienen sind die effizientesten Bestäuber der heimischen Wildpflanzen aber eben auch unserer Kulturpflanzen. Wir Menschen sind für unsere Ernährungssicherung stark abhängig vom Überleben der Insekten. Doch in Deutschland sind von bisher 585 nachgewiesen Wildbienenarten mehr als 50 Prozent in der Roten Liste Deutschlands aufgeführt. Vor allem der zunehmende Lebensraumverlust durch Urbanisierung und die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung sind neben dem Klimawandel die Hauptfaktoren für den starken Rückgang.


Das Projekt „WibiNA“- Wildbienen Netzwerk Agrarlandschaft hat sich die Aufgabe gestellt, den Erhalt und die Förderung der Wildbienen aus landwirtschaftlicher Sicht zu unterstützen. Dies geschieht durch die Bereitstellung ihrer Lebensgrundlage durch entsprechende Blühflächen und Nistmöglichkeiten, sowie die Verknüpfung ihrer Lebensräume.


Im Rahmen des Projekts wurde ein Förderprogramm für die hessischen Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen „HALM2“ erarbeitet, das von landwirtschaftlichen Betrieben in Anspruch genommen werden kann. Die Vorteile einer Beteiligung an dem Programm für landwirtschaftliche Betriebe sind: eine attraktive Aufwandsentschädigung für die Anlage und Pflege der Blühflächen, eine nachhaltige Verbesserung der Bodeneigenschaften und somit einem Beitrag zu Biodiversitäts- und Klimaschutz sowie eine verbesserte Bestäuberaktivität durch die Förderung der Wildbienen.

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Ohne Bienen keine Ernte: Ob Äpfel, Tomaten oder Gurken – viele Pflanzen sind auf die fleißigen Insekten angewiesen. Doch während sich Honigbienen erholt haben, sind Wildbienen stark bedroht. Im Main-Kinzig-Kreis kämpft ein Projekt deshalb für ihr Überleben.

Veröffentlicht am 15.08.25, Quelle: ©hessenschau, Bild: ©hessenschau.de
 

 

 

 

Sinntal_Blühfläche schmal

NETZWERK.LANDWIRTSCHAFT.ARTENSCHUTZ

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Bildung eines Netzwerks in zweierlei Hinsicht: verschiedene Fachbereiche, die durch regelmäßigen Austausch und Weiterbildungen eine kompetente Anlaufstelle für den Wildbienenschutz in der Agrarlandschaft formen und auch auf Landschaftsebene ein Netz aus Nahrungsressourcen und Nistmöglichkeiten schaffen.

 

 

 

 

Logoleiste_WiBiNA

Interessierte Landwirtinnen und Landwirte ...

... aus Hessen können an der Blühflächenmaßnahme teilnehmen. Die Beantragung erfolgt über HALM2 H2 über das Amt für Landwirtschaft, die Beratung über den Landschaftspflegeverband. Ein geeigneter Zeitpunkt die Verträge abzuschließen ist im Sommer, dann ist noch genug Zeit für die Bearbeitung (sowohl auf Verwaltungsseite als auch die Bodenvorbereitung für die Einsaat im Herbst).

 

Alle weiteren Informationen ... 

... zur Maßnahme finden Sie in diesem Portfolio


Ansprechpersonen
Johanna Hepp, E-Mail:  
Erhard Schmidt, E-Mail:  
 

 

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WibiNA-Landwirte_Sinntal

Umweltbildung für Kitas und Schulen

Die Verbindung zwischen Wildbienen, Bestäubung, Landwirtschaft und damit verbunden die Nahrungsmittelproduktion für den Menschen ist eine Grundlage unseres Lebens. 

 

Diesen Zusammenhang möglichst vielen Menschen nahe zu bringen ist ein weiterer Baustein des Projektes. Darum bieten wir Umweltbildungseinheiten für Kitas und Schulen im Rahmen von Lernfeld Landwirtschaft, aber auch Vorträge und Workshops für Interessierte jeden Alters an.


Ansprechperson
Lara Lang, E-Mail: lara.lang@lpv-mkk.de

 

 

 

 

 

WiBiNA_Erzieher

Für Wildbienen kann auch im Privatgarten mit wenigen Maßnahmen viel bewirkt werden

Heimische Wildpflanzen setzen

Viele verschiedene heimische Wildpflanzen einsetzen, die vom Frühjahr bis in den Herbst blühen, damit durchgehend Nektar und Pollen vorhanden sind.
Wilde Ecken zulassen

Einige Bereiche sollten beim  Mähen bewusst ausgelassen werden und dürfen auch über den Winter stehen bleiben. Dadurch ist immer ein Nahrungsangebot vorhanden. Viele Wildbienen schlafen, nisten und überwintern auch in diesen Strukturen.
Nistplätze schaffen

Offene, sandige Bodenstellen für bodennistende Arten anlegen. Alternativ kann auch an einer nach Süden geneigten Kante einfach die Grasnarbe abgezogen werden. Und für hohlraumbewohnende Arten eignen sich auch gut gebaute Nisthilfen.
Auf Pestizide verzichten

Insektizide und viele andere Pflanzenschutzmittel schaden Wildbienen. Daher ist es wichtig auf natürlichen Pflanzenschutz, wie beispielsweise stärkende Pflanzenjauchen, zu setzen. 
Strukturen erhalten

Totholz, abgestorbene Pflanzenstängel und Laubhaufen bieten hervorragende Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten. 

 

 

 

 

Wildbienen-Quiz

"Tauche ein in die faszinierende Welt der Wildbienen",

mit unserem Quiz Welche Wildbiene bin ich?! 

 

 

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