Biodiversität im besiedelten Bereich

 

Logo MK blüht

 

Mk blüht -Ronneburg macht mit

Schon lange vor der Auftaktveranstaltung zur Kampagne Main-Kinzig-Kreis blüht am 3. Mai in Rodenbach regt sich bei den 28 Gemeinden im Kreis reges Interesse der Anlage und Pflege von blühenden Wildblumenflächen.

 

Mit der Einladung zu einem Bürgerinformationsabend am 8. Mai 2018 hat nun Ronneburg als erste Gemeinde die Chance ergriffen, das Thema so zeitnah wie möglich allen Interessierten näher zu bringen. Trotz des schönen sonnigen Wetters fanden sich gut 30 Ronneburger im Saal des Türmchens/Altwiedermus ein um dem Fachvortrag von Dorothee Dernbach konzentriert zuzuhören und rege zu diskutieren. Bürgermeister Andreas Hofmann begleitete die Veranstaltung und ließ als Resumee der vorgetragene Idee, kommunale Flächen zukünftig verstärkt mit heimischen Wildpflanzen anzulegen, konkrete Vorschläge folgen welche Flächen derzeit zur Umgestaltung zur Verfügung stehen. Auch die naturnahen Gestaltungsideen für die privaten Gartenbesitzer wurden interessiert aufgenommen. Die älteren Bürger kennen viele der vorgestellten Wildpflanzen noch aus den Wegrainen, die Ihre Kindheit begleitet haben. Wie der imposante Natternkopf, die Wegwarte, die Königskerze - die zB. als Futterpflanze für rund 90 Insektenarten als ein wunderbares Beispiel für den lebendigen Zusammenhang zwischen der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt gilt.

 

Die Anlage und Pflege von 1-2 beispielhaften Flächen in Ronneburg wird jetzt über das Förderprogramm des MKK gefördert und durch ein Fachbüro (Iris Sparwasser) begleitet. Dies soll die Gemeinde befähigen, weitere Flächen in Eigenregie anzulegen und ein buntes, lebendiges Netz an Wildblumenwiesen, Blühenden Säumen, Staudenpflanzungen etc. anzulegen.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Beitrag zur Kampagne von „Hessen blüht“ im Rahmen der Biodiversitätsstrategie des Landes Hessen

 

Ein Projekt des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis

 

 

Das Projekt hat zum Ziel, die Biodiversität im besiedelten Bereich zu erhöhen und eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten auf öffentlichem und privaten Grünflächen zu erwirken. Dies soll über Fortbildung der zuständigen Mitarbeiter aus Kommunen, ihren Bau- bzw. Betriebshöfen und Gewerbebetrieben erreicht werden. Es werden exemplarisch Flächen beplant und die Planung gemeinsam umgesetzt, danach wird die Pflege der umgewandelten Flächen über ein bis zwei Jahr gemeinsam mit den Bearbeitern vor Ort begleitet.

Ziel ist es, durch die exemplarischen Maßnahmen alle zuständigen Bearbeiter in die Lage zu versetzen, selbstständig mit weiteren Flächen in ähnlicher Art in die Umwandlung zu gehen und die anschließende Pflege fachgerecht ohne weitere externe Anleitung weiter zu führen.

Die Aktion wird jeder der 28 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis angeboten.

Das Projekt beginnt 2018 und endet Ende 2019.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Programms zur hessischen Biodiversitätsstrategie durchgeführt, Projektträger ist der Main-Kinzig-Kreis, Kooperationspartner ist der Landschaftspflegeverband MKK e.V., der die Koordination des Projektes übernimmt.

Es wird ein begleitendes Gremium mit Haupt- und Ehrenamtlichen, Fachleuten und Engagierten gegründet, dem regelmäßig über den Stand der Arbeiten Bericht erstattet wird. Naturschutzverbände und Imker beteiligen sich intensiv auf Kreiseben und vor Ort in den einzelnen Kommunen.

 

Die Akteure rund um das Projekt „MKK blüht“ (von rechts): Imker Matthias Ullmann, Barbara Fiselius (Landschaftspflegeverband), Projektleiterin Christa Hummel, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bernd Leutnant (UNB), Joachim Schröck (Vorstand BWMK), Dr. Stephan Consemüller (BUND Gelnhausen) und Manfred Schäfer (Grün&Grün).

Die Akteure rund um das Projekt „MKK blüht“ (von rechts): Imker Matthias Ullmann, Barbara Fiselius (Landschaftspflegeverband), Projektleiterin Christa Hummel, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bernd Leutnant (UNB), Joachim Schröck (Vorstand Behinderten-Werk), Dr. Stephan Consemüller (BUND Gelnhausen) und Manfred Schäfer (Grün & Grün)

 


 

Bereits 2015 startete der Main-Kinzig-Kreis die Initiative „Der Main-Kinzig-Kreis blüht“, an der sich auch der Landschaftspflegeverband beteiligte. Ziel  war es, dem besorgniserregenden Rückgang der Artenvielfalt bei blütenbesuchenden Insekten entgegenzuwirken und die Biodiversität im öffentlichen und privaten Raum zu fördern.

 

Der Main-Kinzig-Kreis blüht - Seite in der GNZ vom 18. Juni 2016

 

 

Die Kommunen Jossgrund und Maintal haben bereits erstaunliche Vorarbeit geleistet:

 

Jossgrund summt

Vortragsveranstaltung der Imker aus dem Jossgrund - GNZ vom 25.3.2017

Vortragsveranstaltung 9.3.2018

 

Maintal blüht

Maintal blüht_Pressetermin am 29.5.2017