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Schüler*innen säen Wiesenblumen - eine Aktion im Rahmen des „Main.Kinzig.Blüht.Netz“

Die Förderung von blüten- und strukturreichen Flächen im Kreisgebiet ist das Ziel von „Main.Kinzig.Blüht.Netz, dem Verbundprojekt des Landschaftspflegeverbands und des Main-Kinzig-Kreises. Durch Maßnahmen wie einer Umstellung der Grünflächenpflege auf selteneres Mähen, Einsaaten von ausdauernden, heimischen Wiesenmischungen und der Pflanzung von heimischen Wildstauden und Gehölzen sollen Lebensräume und Nahrungsangebot für Insekten und andere Tiere gefördert werden.

Bei einer Begehung auf dem Gelände der Bertha-von-Suttner-Schule in Heldenbergen wurde nun auch das Potential der dortigen Flächen für mehr Biodiversität ausgelotet. Eine erste Maßnahme wurde schon direkt in die Tat umgesetzt: Eine Wiese mit Obstbäumen im Randbereich des Schulgeländes wird zukünftig nicht mehr wie ein Rasen immer wieder gemäht, sondern nur noch zweimal jährlich. Der Bauhof Nidderau hat sich bereit erklärt, dies mit dem passenden Gerät zukünftig zu übernehmen. So sollen vorhandene Wiesenkräuter die Chance zur Blüte bekommen. Für noch mehr Artenvielfalt sind dann die Schülerinnen und Schüler zur Tat geschritten: Offene Bodenstellen – hier waren Maulwürfe aktiv – wurden mit einer gebietsheimischen Wiesenblumenmischung eingesät. Betreut wurde die Aktion von Bernhard Hildebrand, ehrenamtlicher „Blühbotschafter für die Insektenvielfalt“ in Nidderau. „Bei unserem ersten Besuch zeigten die Maulwurfshügel die magere, ideal geeignete Erde für die Wildblumen. Durch den hochmotivierten Einsatz des Kurses konnte innerhalb kürzester Zeit die Erde vorbereitet, die Samenmischung sähfertig gemacht und ausgebracht werden. Und außerdem wurden die Bienen mit Wasserquellen versorgt und unser Projektschild angebracht – eine tolle Team-Leistung!“, so Bernhard Hildebrand.

 

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Veröffentlichung

Di, 19. April 2022

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