Biodiversität im besiedelten Bereich

Beitrag zur Kampagne von „Hessen blüht“ im Rahmen der Biodiversitätsstrategie des Landes Hessen

 

Ein Projekt des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis

 

 

Das Projekt hat zum Ziel, die Biodiversität im besiedelten Bereich zu erhöhen und eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten auf öffentlichem und privaten Grünflächen zu erwirken. Dies soll über Fortbildung der zuständigen Mitarbeiter aus Kommunen, ihren Bau- bzw. Betriebshöfen und Gewerbebetrieben erreicht werden. Es werden exemplarisch Flächen beplant und die Planung gemeinsam umgesetzt, danach wird die Pflege der umgewandelten Flächen über ein bis zwei Jahr gemeinsam mit den Bearbeitern vor Ort begleitet.

Ziel ist es, durch die exemplarischen Maßnahmen alle zuständigen Bearbeiter in die Lage zu versetzen, selbstständig mit weiteren Flächen in ähnlicher Art in die Umwandlung zu gehen und die anschließende Pflege fachgerecht ohne weitere externe Anleitung weiter zu führen.

Die Aktion wird jeder der 28 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis angeboten.

Das Projekt beginnt 2018 und endet Ende 2019.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Programms zur hessischen Biodiversitätsstrategie durchgeführt, Projektträger ist der Main-Kinzig-Kreis, Kooperationspartner ist der Landschaftspflegeverband MKK e.V., der die Koordination des Projektes übernimmt.

Es wird ein begleitendes Gremium mit Haupt- und Ehrenamtlichen, Fachleuten und Engagierten gegründet, dem regelmäßig über den Stand der Arbeiten Bericht erstattet wird. Naturschutzverbände und Imker beteiligen sich intensiv auf Kreiseben und vor Ort in den einzelnen Kommunen.

 

Die Akteure rund um das Projekt „MKK blüht“ (von rechts): Imker Matthias Ullmann, Barbara Fiselius (Landschaftspflegeverband), Projektleiterin Christa Hummel, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bernd Leutnant (UNB), Joachim Schröck (Vorstand BWMK), Dr. Stephan Consemüller (BUND Gelnhausen) und Manfred Schäfer (Grün&Grün).

Die Akteure rund um das Projekt „MKK blüht“ (von rechts): Imker Matthias Ullmann, Barbara Fiselius (Landschaftspflegeverband), Projektleiterin Christa Hummel, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bernd Leutnant (UNB), Joachim Schröck (Vorstand Behinderten-Werk), Dr. Stephan Consemüller (BUND Gelnhausen) und Manfred Schäfer (Grün & Grün)

 


 

Bereits 2015 startete der Main-Kinzig-Kreis die Initiative „Der Main-Kinzig-Kreis blüht“, an der sich auch der Landschaftspflegeverband beteiligte. Ziel  war es, dem besorgniserregenden Rückgang der Artenvielfalt bei blütenbesuchenden Insekten entgegenzuwirken und die Biodiversität im öffentlichen und privaten Raum zu fördern.

 

Der Main-Kinzig-Kreis blüht - Seite in der GNZ vom 18. Juni 2016

 

 

Die Kommunen Jossgrund und Maintal haben bereits erstaunliche Vorarbeit geleistet:

 

Jossgrund summt

Vortragsveranstaltung der Imker aus dem Jossgrund - GNZ vom 25.3.2017

Vortragsveranstaltung 9.3.2018

 

Maintal blüht

Maintal blüht_Pressetermin am 29.5.2017